 
| | Ein bedeutsames 20 jähriges Jubiläum Bulletin 2009 - n° 19 - Editorial
Die Feierlichkeiten des 20 jährigen Bestehens unserer
Vereinigung sind abgeschlossen. Ein Jahr gekennzeichnet
durch verschiedene schöne Ereignisse und Begegnungen
wie:
Unsere Generalversammlung in Martinach bei welcher uns Frau
Crozzoli die Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten erläuterte.
Die anschliessende Besichtigung der Archive war sehr beeindruckend;
Die Entdeckung des archäologischen Reichtums unserer
Hauptstadt unter der kundigen Führung von Frau Antonini und Herr
Wiblé so wie die Besichtigung des hôtel de ville mit den Erläuterungen
von Frau Vannotti; Unsere gemeinsame Busfahrt nach Simplon-Dorf wurde bei dieser
Gelegenheit doch die freundschaftlichen Beziehungen mit dem
Oberwallis gepflegt. Dort wurden wir von Herr Josef Escher herzlich
willkommen geheissen.
Mit dieser Broschüre wollen wir ein letztes Projekt zum Jubiläumsjahr
veröffentlichen um dieses ehrenvoll zu beenden. Dank der grosszügigen
finanziellen Unterstützung der Loterie Romande und des
Kulturrat des unseres Kantons konnten wir das Projekt angehen und
heute in dieser Broschüre veröffentlichen. Es handelt sich um die
Veröffentlichung von Stammbäumen verschiedener Familien unseres
Kantons, insbesondere der Abstammung derer bekanntesten Persönlichkeiten
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Wer sind denn nun diese Persönlichkeiten? Wir wollten eine
für unseren Kanton repräsentative Veröffentlichung gewährleisten und
haben somit Stammbäume aus einfachen so wie aus aristokratischen
Familien; aus dem Oberwallis wie aus dem Unterwallis mit Tätigkeiten
in den verschiedensten Sparten, wie Sport, Politik, Wissenschaft,
Religion, Wirtschaft und Kunst ausgewählt.
Diese Nachforschungen beinhalteten verschiedene Überraschungen.
Wer hätte gedacht, dass die Couchepins von Jean Josef Durier bekannt
als le Borgne aus Illiez abstammen, der in Monthey gelebt hat und im
Jahre 1791 zur Hinrichtung am Strick, wegen verschwörerischen
Aktivitäten, verurteilt wurde. Oder Alex Joris,
Gallionsfigur des Radikalismus imWallis, Mutterseits
abstammend aus einer Aristokratenfamilie?
Selbstverständlich sind diese Ahnentafeln vervollkommnungsfähig;
sie sind nichts anderes als das
Ergebnis von Nachforschungen unserer Mitglieder,
und dementsprechend bitten wir Sie, liebe Leserin,
lieber Leser, die einzelnen Unvoll-ständigkeiten oder
Fehler zu entschuldigen. Vielleicht ist es Ihnen,
durch Ihre Kenntnisse mögliche Vervollständigungen
oder Berichtigungen bei einzelnen Stammbäumen
betreffend Daten oder Orte usw. uns wissen zu lassen,
damit die entsprechenden Korrekturen vorgenommen
werden können; wir wären Ihnen sehr zumDank
verpflichtet. Die Begeisterung all jener Personen, die
zu den Informationen beigetragen haben, liess uns
erstaunen und wir hoffen, dass wir weiterhinmit derer
grossen Einsatz rechnen können. Einzelne Ahnenfolgen konnten nur
nach dem die Informationen von den verschiedenen Mitgliedern in Übereinstimmung
gebracht wurden, erstellt werden. Diese Zusammenarbeit in
einem Netzwerk ist Zeuge welches grosse Interesse unter unseren
Mitgliedern zur Zusammenarbeit besteht.
Damit diese Daten nicht nur bei den Lesern der Broschüre bekannt
werden, werden wir diese Daten auf unserer Homepage aufschalten.
Dies gestattet auch anderen Interessierten Ihre Beiträge,
wenn dies gewünscht wird, zu veröffentlichen und so teilzunehmen an
der Erweiterung des Nachforschungspotentials zum erstellen der
Ahnentafeln. Auf diesem Weg hoffen wir unsere Ahnentafeln weiterzuentwickeln
und mit den Informationen, die wir von Interessierten
erhalten, zu ergänzen. Wir werden weiterhin in unser Broschüre
Ahnentafeln so wie entsprechende Ergänzungen veröffentlichen. Leider
konnten wir nicht alle Beiträge unserer Mitglieder in diese Ausgabe veröffentlichen,
wir werden dies jedoch in den nächsten Ausgaben nachholen.
Unser Ziel zum Beginn des neuen Jahres ist, dass wir mit neuem
Elan und Begeisterung das dritte Jahrzehnt unserer Vereinigung in
Angriff nehmen und so unserer Vereinigung eine aktive und «gesunde»
Zukunft sichern. Hoffen wir, dass diese ebenso reich an Nachforschung,
Gedankenaustausch kurz gesagt auch so begeisternd wird, wie die zwei
vorangegangenen!
Guy-Bernard Meyer, Präsident
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